Was ist Alpha-Liponsäure?
Alpha-Liponsäure ist eine schwefelhaltige Fettsäure, die in den Zellen, insbesondere den Mitochondrien, eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel spielt. Dies ist vor allem für diejenigen Menschen wichtig, die einen unflexiblen Energiestoffwechsel haben. Denn die Alpha-Liponsäure kann den Körper dabei unterstützen, den Energiestoffwechsel anzuregen. Das Ziel ist daher, die metabolische Flexibilität zu erhöhen und somit den Energiebedarf flexibel sowohl aus zugeführter Nahrung als auch aus körpereigenen Reserven zu decken.
Des Weiteren ist die Alpha-Liponsäure ein Antioxidans, welches sowohl wasserlöslich als auch fettlöslich ist und sich somit wesentlich in der Funktion von anderen Antioxidantien unterscheidet. Die Alpha-Liponsäure kann dadurch im Blut, in den Zellwänden, in den Membranen und auch in den fetthaltigen Nervenscheiden vor Oxidation schützen.
Wie wirkt Alpha-Liponsäure im Körper?
Die Alpha-Liponsäure hat vielseitige Eigenschaften und unterstützt im Körper insbesondere die Aufnahme von Nährstoffen sowie die hieraus resultierenden Erzeugung von Energie.
Sensibilisierung der Insulinrezeptoren
Ein unflexibler Stoffwechsel, welcher oftmals aus "abgenutzten" und nicht mehr empfindlichen Insulinrezeptoren infolge einer über längere Zeiträume erhöhten Zuckerzufuhr resultiert, kann den Energiebedarf des Körpers nicht mehr flexibel decken. Alpha-Liponsäure wird dann entsprechend zur Sensibilisierung dieser Insulinrezeptoren eingesetzt.
Als Ergebnis zeigt sich, dass dadurch insgesamt weniger Insulin aus der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet wird, dieses dann jedoch eine deutlich gesteigerte Wirkung entfalten kann. Dies macht sich dann mit einer verstärkten Insulinwirkung in den Zellen bemerkbar.
Studien mit an Diabetes Typ 2 erkrankten Personen, bei denen der erhöhte Blutzucker vor allem aus einer Insulin-Resistenz und nicht aus einem Mangel an Insulin entsteht, zeigen, dass eine Behandlung mit Alpha-Liponsäure zu einer Verbesserung der Insulinempfindlichkeit führt. Bereits nach 4 Wochen der oralen Einnahme von hoch dosierter Alpha-Liponsäure sind deutliche Verbesserungen des Glucosestoffwechsels zu erkennen.
Hintergrund für diesen Effekt ist die durch die Alpha-Liponsäure erhöhte Glukoseaufnahme, wodurch auch die Glukosetoleranz verbessert wird.
Gerade bei Diabetikern wird zur Sensibilisierung der Insulinrezeptoren neben einer oralen Einnahme von Alpha-Liponsäure auch eine Therapie in Form von hoch dosierten intravenösen Injektionen durchgeführt.
Welche Nahrungsmittel weisen einen erhöhten Alpha-Liponsäure-Gehalt auf?
Die Alpha-Liponsäure findet sich vor allem in Fleischprodukten wie Leber, Niere und Herz wieder. Aber auch Spinat, Brokkoli und Tomaten sind eine gute Quelle. Der Gehalt der Alpha-Liponsäure beläuft sich in den genannten Lebensmitteln jedoch nur auf wenige Milligramm; sollen im Rahmen der Gesundheitsförderung höhere Mengen aufgenommen werden, dann gilt es auf ein Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.
Alpha-Liponsäure als Nahrungsergänzungsmittel
Insbesondere zur Sensibilisierung der Insulinrezeptoren und zur Anregung des Energiestoffwechsels kann die tägliche Zufuhr von Alpha-Liponsäure über Nahrungsergänzungsmittel erfolgen.
Welche Nahrungsergänzungsmittel sind zu empfehlen?
Die geeignetste Form, um höhere Mengen Alpha-Liponsäure einzunehmen, stellt die Einnahme über Kapseln dar, die zusammen mit 200 ml Wasser eingenommen werden.
Wir empfehlen unseren Klienten die hoch dosierte Einnahme der Alpha Liponsäure 300 mg von Bonusan über einen Zeitraum von 12 Wochen. Dies führt vor allem dazu, dass die Insulinrezeptoren sensibilisiert werden.
Die optimale Dosierung liegt bei 600 mg Alpha Liponsäure pro Tag. Dies entspricht 2 Kapseln der Alpha Liponsäure 300 mg von Bonusan.
Wann ist der optimale Zeitpunkt der Einnahme von Alpha-Liponsäure?
Der Einnahmezeitpunkt von Alpha-Liponsäure ist optimalerweise 30 Minuten vor einer Mahlzeit.
Nebenwirkungen von Alpha-Liponsäure
Bei gesunden Erwachsenen sind bei Dosierungen bis zu 3.000 mg keine Nebenwirkungen zu erwarten.
Bei einer Überdosierung kann es zu Übelkeit, Durchfall oder zu niedrigen Blutzuckerwerten kommen.
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